Tobias Neuser l Friedhofstraße 3 l 57250 Nepthen l Impressum In meinem Stint kam keiner vorbei! Beim Saisonfinale zum ADAC GT Masters auf der Formel 1-Strecke von Hockenheim ließ Tobias Neuser einmal mehr sein Talent aufblitzen. Vor allem im zweiten Rennen am Sonntag, wo selbst der führende Stuck gegenüber dem 20jährigen das Nachsehen hatte. Während der letzten 20 Rennminuten war Tobias Neuser am Steuer des Team rhino's Leipert Motorsport-Lamborghini Gallardo LP600+ der schnellste Mann im Feld der wichtigsten deutschen Sportwagen-Meisterschaft! Doch der Reihe nach: Das Samstagrennen verlief für den Siegerländer nicht wunschgemäß. Mit Startplatz 19 bei 39 Fahrzeugen war die Ausgangslage eigentlich gut. Doch gleich in der ersten Kurve kreiselte Neuser von der Piste: „Die Hinterreifen waren scheinbar noch nicht auf Temperatur. Mein Fehler.“ In der Folgezeit konnte der Lamborghini-Pilot einige schnelle Rundenzeiten drehen und auch diverse Plätze gutmachen. Zusammen mit seinem Teamkollegen Oleg Petrishin gab es aber immerhin noch den 25. Platz. Im Sonntagsrennen übernahm der Russe die Rolle des Startfahrers. Mit Rundenrückstand erfolgte dann der Wechsel zu Neuser. „Leider hatte ich in meiner vierten Runde dann vorne links einen Reifenschaden“, sagte Neuser. Was dann folgte, kann durchaus als sensationelle Leistung der 20jährigen Nachwuchshoffnung bezeichnet werden! Der schnellste Mann im Feld Zwischen dem führenden Stuck im Lamborghini und dem später siegreichen Audi-Piloten Rast kehrte Neuser mit dem Leipert-Gallardo ins Rennen zurück. „Ich konnte Stuck überholen, mich somit zurückrunden und von den Spitzenfahrzeugen absetzen. Bis zum Ziel hat mich kein anderer Teilnehmer mehr überholt, im Gegenteil: Ich war die letzten 20 Minuten das schnellste Auto im Feld. Das war schon klasse“, freute sich Tobias Neuser, der ein bisschen stolz auf seine Leistung war. Für das Duo Neuser/Petrishin reichte es zwar nur zum 27. Rang, doch in 1.42,157 Minuten war Neuser in seiner schnellsten Runde sogar zügiger unterwegs als der zweitplatzierte Ferrari 458. Der 20järhige zog somit auch ein positives Fazit: „Insgesamt bin ich sehr zufrieden: Ich konnte mich von Rennen zu Rennen in der GT Masters steigern, obwohl meine bisherige Fahrzeit mit dem Lamborghini nicht viel mehr als einem Testtag entspricht.“ Technischer Defekt in der VLN Zusammen mit Arvid Steinberg und Ralf-Peter Bonk startete Tobias Neuser beim neunten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit dem Bonk Motorsport-Porsche 911 GT3-Cup. Im Qualifying markierte Neuser in 8.45,426 Minuten nicht nur eine neue persönliche Bestzeit – vier Sekunden schneller - auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt, sondern auch die 26. beste Zeit aller 189 Teams. Steinberg war zunächst der Startfahrer, übergab dann das Porsche-Cockpit an Neuser. Dieser kam dann nur zur ersten Kurve, dann versagte die Benzinpumpe. „Kleine Ursache, große Wirkung“, ärgerte sich der Siegerländer. „Schade, wir hätten in unserer Klasse aufs Podium fahren können.“